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E.ON zerschlägt sich: Was passiert mit den Kunden?

05.12.2014

(Foto) E.ON will grüner werdenVor einigen Tagen überraschte der Energieriese E.ON mit der Nachricht, sich bald in einen Ökoanbieter umwandeln zu wollen. Die unliebsame Kraftwerksparte soll abgestoßen werden. PREISVERGLEICH.de erklärt, was der Strategiewechsel für Kunden des Unternehmens bedeutet.

E.ON will grüner werden

Die Überraschung war groß, als zu Beginn der Woche bekannt wurde, dass der Energiekonzern E.ON einen radikalen Kurswechsel plant. Der größte Energieversorger Europas will sich im Jahr 2016 selbst zerschlagen und das bisherige Kerngeschäft – die Strom-, Gas- und Kohlekraftwerke – in ein neues Unternehmen auslagern. Unter der Firmenbezeichnung E.ON SE soll dann nur noch das Geschäft mit Ökoenergie, Kundenlösungen und Energienetzen weitergeführt werden. Als Grund dafür nannte E.ON-Chef Johannes Teyssen die veränderten Anforderungen des Marktes im Zuge der Energiewende. Die Kraftwerke für die konventionelle Strom- und Gaserzeugung arbeiteten schon lange nicht mehr rentabel – ein Ballast, den das Unternehmen in der nahen Zukunft loswerden will.

Steigt der Strompreis?

Seit der Bekanntgabe der E.ON-Zukunftpläne fragen sich viele der rund 33 Millionen Kunden, was der tiefgreifende Kurswechsel für sie bedeutet. Werden die Strompreise steigen? Löst E.ON bestehende Verträge gar ganz auf? Zum letzten Punkt gab E.ON-Vorstandschef Teyssen im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel bereits Entwarnung: Er sicherte zu, dass die Kunden ihre bestehenden Verträge behalten und E.ON oder eine der Tochterfirmen weiter als Vertragspartner agieren. Teyssen versprach gegenüber Spiegel online, dass es keine Preiserhöhungen durch den Konzernumbau geben soll. Allerdings hat die Abspaltung der Kraftwerksparte zur Folge, dass die „grüne“ E.ON Strom bei anderen Unternehmen einkaufen muss. Wenn das Unternehmen es hierbei nicht schafft, günstige Preise auszuhandeln, müssen Kunden der neuen, kleineren E.ON wohl tiefer in die Tasche greifen.

Die Umstrukturierungspläne des Energieriesen E.ON stoßen auf ein geteiltes Echo. Einen Einblick in die aktuelle Meinungslage gibt das folgende Video:

Quelle: YouTube/Michael Molli

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