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Pannenprojekt: intelligente Stromzähler vor dem Aus

22.10.2014

(Foto) Intelligente StromzählerSie sollten schon längst in Millionen deutschen Haushalten verwendet werden und ihren Nutzern geringere Stromkosten verschaffen: Smart Meter. Doch der massenhaften Verbreitung der intelligenten Stromzähler droht nun das Aus, weil sich die Planung immer wieder verzögerte.

Smart Meter sind an sich eine tolle Sache. Die intelligenten Stromzähler können die Stromkosten deutlich senken. Sie messen im Minutentakt den Stromverbrauch des Haushalts und bekommen in kurzen Abständen übermittelt, wie viel Strom aktuell im Netz verfügbar ist. Herrscht dort ein Überangebot an Strom, weil gerade beispielsweise viele Solaranlagen oder Windkrafträder Strom liefern, sinkt der Preis, bei einem geringen Stromangebot steigt er. Durch Smart Meter können Verbraucher von den schwankenden Preisen an der Strombörse profitieren und ihren Bedarf daran anpassen. In stromreichen Stunden könnte man Waschmaschine, Trockner oder Geschirrspüler laufen lassen oder gar das Elektroauto aufladen. So weit zur Theorie.

Peinliche Planungsfehler

In der Praxis sollten Smart Meter längst in Millionen deutschen Haushalten verbaut sein, doch passiert ist bislang zu wenig. Seit Jahren forcieren Politiker die Einführung der intelligenten Stromzähler, doch eine wichtige technische Richtlinie wird nach Angaben der Bundesregierung wohl erst 2015 fertig. Solange es diese Richtlinie nicht gibt, wissen die Hersteller von Smart Metern nicht, wie genau sie die Geräte bauen dürfen. Doch damit nicht genug: Wichtige technische Details, die für die Verbraucher essentiell sind, sind bis heute nicht geklärt. Zwar gibt es bereits eine technische Richtlinie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), doch das 800 Seiten starke Dokument klärt die einfachsten Fragen nicht. So ist beispielsweise unklar, wie ein Wechsel des Zähleranbieters vonstatten gehen könnte oder woher der Nutzer ein neues Passwort bekommt, falls er seines verliert.

Sind Smart Meter noch nötig?

Diese peinlichen Fehler werden nun von vielen Seiten kritisiert, mittlerweile steht das Projekt offenbar vor dem Aus. Wirtschaftsstaatssekretär Rainer Baake erklärte bei einem Energiekongress in Berlin, der massenhafte Einbau der intelligenten Stromzähler sei zu teuer und würde sich nicht lohnen. Angesichts der Pläne der Bundesregierung und der EU, Haushaltsgeräte mit zu hohem Stromverbrauch zu verbieten, hält Baake das Geschäftsmodell mit den intelligenten Zählern für gefährdet. Für die Verbraucher bedeuten die Querelen um Smart Meter, dass sie weiterhin kaum etwas gegen zu hohe Strompreise tun können. Trotz der gesunkenen Preise an der Strombörse sind die Stromkosten derzeit sehr hoch, umgehen kann man sie nur durch den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Wer seinen Verbrauch jedoch anhand eines intelligenten Zählers besser steuern möchte, wird derzeit enttäuscht.

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