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Energiewende: EEG-Umlage sinkt, der Strompreis jedoch nicht

08.09.2014

(Foto) EEG-Umlage soll sinkenEEG-Umlage – viele Verbraucher spüren gehörigen Frust, wenn sie dieses Wort lesen oder hören. Schließlich hat die berüchtigte, stets steigende Ökostromumlage dazu geführt, dass sich die Strompreise in Deutschland erheblich verteuert haben. Doch nun ist leichte Entspannung in Sicht.

EEG-Umlage soll sinken

Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, wird die EEG-Umlage erstmals seit ihrer Einführung sinken. Der Grund dafür ist ein Überschuss auf dem Umlage-Konto in Milliardenhöhe. Trotz der aktuell hohen Ausgaben für Wind- und Solarstrom betrug der Überschuss Anfang September 1,506 Milliarden Euro. Die Ökostrom-Umlage für das kommende Jahr wird anhand des Kontostandes Ende September berechnet. Wegen des derzeit hohen Überschusses gilt ein Sinken der EEG-Umlage daher als gesichert.

Ein Viertelcent weniger?

Für Verbraucher ist dies zunächst eine gute Nachricht, denn durch eine leicht sinkende EEG-Umlage dürften sich die Strompreise im kommenden Jahr stabilisieren. Die viel gescholtene Umlage macht etwa 20 Prozent des Strompreises aus, derzeit muss ein deutscher Durchschnittshaushalt etwa 18 Euro pro Monat nur für die Ökostromumlage zahlen. Doch wer auf sinkende Strompreise hofft, wird enttäuscht: Experten schätzen die Absenkung der EEG-Umlage so gering ein, dass sie sich auf den Strompreis nicht auswirken wird. Wie Energieexperte Tilman Cosack im Interview mit der WirtschaftsWoche erklärte, wird die Umlage wohl nur von derzeit 6,24 Cent pro kWh auf etwa sechs Cent absinken. Da Privatkunden aktuell zwischen 26 und 28 Cent pro Kilowattstunde Strom bezahlen, dürfte sich laut Cosack ein Viertelcent weniger kaum auf den Strompreis auswirken.

Düstere Zukunftsaussichten

Wie Cosack im Gespräch mit dem Magazin Wirtschaftswoche weiter erläuterte, wird das leichte Absinken der EEG-Umlage wohl vorerst einmalig sein. Der Hauptgrund für den Milliardenüberschuss auf dem Umlage-Konto liegt in den ungünstigen Witterungsverhältnissen im August. Da dieser stark bewölkt war, wurde weniger Solarstrom produziert und eingespeist. Solarstrom ist die teuerste Form der erneuerbaren Energien – fließt davon weniger, fallen geringere Kosten an. Zudem stieg die EEG-Umlage für das Jahr 2014 so stark an, dass das Umlage-Konto nun gut gefüllt ist. An den Rahmenbedingungen für die EEG-Umlage hat sich allerdings kaum etwas geändert, weshalb diese Abgabe in Zukunft wieder steigen könnte. Verbraucher, die sich durch das erwartete Sinken der Ökostrom-Umlage im Jahr 2015 auch fallende Strompreise erhofft haben, werden also enttäuscht. Somit bleibt nur das verstärkte Energiesparen und der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter, um die eigenen Stromkosten zu reduzieren.

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