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Heizen Sie auch schon mit Windstrom?

02.09.2014

mit-windstrom-heizenDie Stadtwerke Flensburg nutzen einen riesigen Elektrokessel zur Umwandlung von Windstrom in Fernwärme. Gerechtfertigt wird diese Maßnahme ausgerechnet mit dem Argument des Umweltschutzes. Ist das nicht widersprüchlich?

Heizen mit Strom hat nicht das beste Image, es gilt seit Jahrzehnten als Energieverschwendung. Deshalb sind Umweltschützer alles andere als gut auf Nachtspeicherheizungen zu sprechen. Das hat die Stadtwerke Flensburg letztes Jahr allerdings wenig gestört, als sie einen Elektroheizkessel in Betrieb nahmen. Wie ein übergroßer Tauchsieder produziert er fast siedendes Wasser für das Fernwärmenetz der Stadt. Zwei Millionen Euro hat sich der Energieversorger das kosten lassen. Die Anlage wird immer nur dann eingeschaltet, wenn zu viel Strom ins Netz eingespeist wird, was z.B. der Fall ist, wenn starker Wind weht und die Windräder voll ausgelastet werden. Sind in Zeiten starken Windes nicht genug Stromabnehmer vorhanden, hat das Frequenzschwankungen zur Folge, die im ungünstigsten Fall in einem Blackout enden. Aus diesem Grund werden Windräder bisher auch häufig abgeschaltet, obwohl beste Bedingungen zur Stromerzeugung vorliegen. Mit dem neuen Kessel kann sich dieser Zustand nun ändern, was vor allem die Befürworter der Umwandlung von Windstrom in Fernwärme freut.

Läuft der Kessel, muss keine Kohle verfeuert werden

Weil Sturm in Schleswig-Holstein nicht gerade etwas Ungewöhnliches ist, ist dieses Vorgehen sinnvoll. Der Kessel ist in der Lage, den Strom von etwa 15 Windrädern zu verwerten. Die dadurch zusätzlich geschaffene Nachfrage bringt alles wieder ins Lot und die Netzbetreiber zahlen für diese Leistung eine attraktive Vergütung. Peer Holdensen von den Flensburger Stadtwerken argumentiert, dass das Heizkraftwerk in der Zeit, in der der Elektroheizkessel an ist, keine Kohle verbraucht und somit etwas für den Umweltschutz getan werde.  Soll mehr überschüssiger Strom in die Wärmeproduktion fließen, müssten nur die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden und Schleswig-Holstein könnte in Zukunft auf das Abriegeln der Windräder größtenteils verzichten.

Renaissance der Nachtspeicherheizung?

Energiekonzerne träumen schon von einem Comeback der Nachtspeicherheizung. Dann könnten die 1,5 Millionen in Deutschland vorhandenen Heizkörper den nachts produzierten Strom tagsüber in Form von Wärme abgeben. Ein ursprünglich vorgesehenes Verbot der Nachtspeicherheizungen wurde im Jahr 2013 von der vorherigen schwarz-gelben Bundesregierung doch nicht durchgesetzt, da sie sich von der Idee der Energiekonzerne überzeugen ließen. Die Gegner der Beibehaltung von Nachtspeicherheizungen hatten argumentiert, dass bei richtig kalten Temperaturen die Geräte auch tagsüber Strom bräuchten, der dann von Kohlekraftwerken kommen müsste. Ein Befürworter, Jochen Conrad von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), hielt dagegen, dass dann eben die Regeltechnik der Heizungen ergänzt werden müsse, um die Flexibilität bei der Steuerung zu erhöhen.

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