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Ein Tattoo, das aus Schweiß Strom erzeugt?

22.08.2014

Foto Strom aus Schweiß„Wer schön sein will, muss leiden“, ist eine Devise, die nicht nur Sportbegeisterte sehr gut kennen. Künftig könnte es aber auch heißen: „Wer Musik hören will, muss leiden“. Denn ein neues Spezial-Tattoo nutzt den Schweiß beim Sport, um Strom für kleine Elektrogeräte, etwa einen MP3-Player, zu produzieren.

Der Zufall wollte es so

Die innovative Technik geht auf eine klassische Zufallsentdeckung zurück. Ursprünglich waren die Forscher an der University of California in San Diego auf der Suche nach einer Methode, mit der sich die Laktatwerte von Sportlern überwachen lassen. Sie bedienten sich dazu einer aufgeklebten Tätowierung, die über hauchdünne Sensoren verfügt, um den Gehalt des sogenannten Laktats (Milchsäuresalz) im Blut zu messen. Dieser Wert erlaubt Rückschlüsse darauf, wie fit der Träger des Hightech-Tattoos wirklich ist.

Schwitzen für die volle Akku-Ladung

Neben dem beabsichtigten Effekt entdeckten die Wissenschaftler noch eine andere Wirkung: Durch die Methode konnte eine kleine Menge Elektrizität erzeugt werden. Offenbar nimmt ein Enzym, das in den Sensoren der Klebe-Tätowierung enthalten ist, Elektronen aus dem beim Schwitzen entstehenden Laktat auf und generiert so einen Stromfluss. Mithin gab es weitere Tests, in denen die Versuchspersonen eine halbe Stunden lang mit zunehmendem Widerstand auf einem Trainingsfahrrad strampeln mussten. Die Forscher konnten so beobachten, wie sich Laktatwerte und Stromerzeugung mit der Zeit und mit wachsender Belastung veränderten. Sie erkannten, dass sich die produzierte elektrische Spannung erhöhte, wenn die Anstrengung für die Probanden zunahm.

Sportmuffel sind im Vorteil

Der Hintergrund ist folgender: Die Ausschüttung von Laktat ist umso größer, je mehr der Körper belastet wird. Und je mehr der Körper belastet wird, desto größer ist die durch das temporäre Tattoo erzeugte Strommenge. Das Kuriose daran ist, dass deshalb die kaum trainierten Studienteilnehmer deutlich mehr Elektrizität hergestellt haben als die fitten. Weil ihr Körper schneller schlappmachte, musste er früher zusätzliche Energie freisetzen, sodass die Laktatwerte wesentlich stärker anstiegen. Einfach gesagt: Je unsportlicher man ist, desto mehr Strom kann man produzieren.

Spannende Zukunftsvision

Bislang konnten die münzgroßen Tattoos nur wenig Energie generieren. Bei den Experimenten habe die Ausbeute lediglich bei vier Mikrowatt (µW) gelegen. Damit könnte noch nicht einmal eine Uhr betrieben werden, da diese auf circa zehn µW angewiesen ist. Mit größeren Tätowierungen sei es hingegen möglich, kleine Elektrogeräte wie Pulsmessgeräte für Sportler oder MP3-Player mit Schweißstrom zu versorgen. Als Fernziel geben die Forscher an, genug Elektrizität zum Laden eines Mobiltelefons herstellen zu wollen. Einen entscheidenden Vorteil haben die abwaschbaren Tattoos allerdings schon heute. Weil sich Schweiß jederzeit neu produzieren lässt, setzen sie schon heute vollends auf erneuerbare Energien.

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