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Studie: So belastet der Stromnetz-Ausbau ostdeutsche Verbraucher

05.08.2014

Teurer Stromnetz-Ausbau

Die Strompreisschere geht weiter auseinander: Schon jetzt bezahlen ostdeutsche Stromkunden höhere Netzentgelte als Stromverbraucher im Westen, und die Unterschiede sollen sich noch vergrößern. Eine aktuelle Studie bescheinigt einen deutlichen Anstieg der Netzentgelte in den kommenden zehn Jahren – allerdings nur im Osten.

Ungleiche Kostenverteilung

Die sogenannten Netzentgelte, also die Kosten für die Übertragung des Stroms, machen derzeit einen Anteil von 20 Prozent am Strompreis aus. Das Geld bekommt der Netzbetreiber. Die Hälfte des Strompreises machen Steuern und Abgaben aus, die übrigen 30 Prozent gehen an die Energieanbieter.

Schon jetzt betragen die Netzentgelte in Ostdeutschland acht Cent pro Kilowattstunde, das sind etwa zwei Cent mehr als im Westen. Am günstigsten kamen Stromkunden im vergangenen Jahr in Düsseldorf weg, dort wurden 4,0 Cent pro Kilowattstunde für die Netzentgelte fällig. In Leipzig dagegen mussten Stromkunden mit 8,1 Cent mehr als das Doppelte zahlen, im Havelland wurden sogar 9,5 Cent fällig. Im Durchschnitt zahlen Ostdeutsche für Strom etwa 70 Euro mehr pro Jahr als westdeutsche Verbraucher.

Kunden auf dem Land werden benachteiligt

Besonders teuer ist der Strom in den ländlichen Gebieten Ostdeutschlands, denn dort kommt ein fataler Effekt zum Tragen: Je weniger Stromkunden es vor Ort gibt, desto höher sind die Kosten für den einzelnen Verbraucher. Dies liegt an den Netzentgelten. In den ländlichen Gebieten Ostdeutschlands wird weniger Strom verbraucht, als vorhanden ist.

Der überschüssige Strom wird dahin abtransportiert, wo mehr Verbraucher wohnen, also in den Westen der Republik. Zu diesem Zweck werden seit Jahren die Stromnetze in den neuen Ländern modernisiert. Die Kosten dafür legen die Netzbetreiber jedoch auf die Menschen um, die im betroffenen Gebiet wohnen. Somit werden diese zusätzlich belastet. Und diese Belastung soll weiter steigen: Wie die Forscher errechnet haben, könnten im Jahr 2023 die Netzentgelte in Leipzig auf 10,3 und in der Uckermark auf bis zu 14,3 Cent je Kilowattstunde steigen – während Stromkunden in Düsseldorf nur etwa 4,7 Cent pro Kilowattstunde zahlen müssten.

Eine politische Lösung muss her

Wegen der geplanten Energiewende wird das Stromnetz in Deutschland stetig weiter ausgebaut. Werden jedoch immer mehr Wind- und Solarparks errichtet, führt dies in Zusammenhang mit dem demografischen Wandel in ländlichen Gebieten zu einer Kostenspirale. So sollen innerhalb der nächsten Dekade in Ostdeutschland fast 3.000 Kilometer neue Stromleitungen verlegt werden, außerdem ist der Bau von fast 40 neuen Umspannwerken geplant. Nach der bisherigen Regelung müssen die Stromkunden in den neuen Ländern die Kosten dafür allein tragen, obwohl die Energiewende eine gesamtstaatliche Aufgabe ist. Sachsen wirbt daher im Bundesrat für eine neue Regelung, um die einseitige Kostenverteilung zu beenden. Im Herbst soll der Vorschlag beraten werden.

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