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Deutsche Windparks produzieren schmutzigen Strom

26.06.2014

(Bild) Windpark StromIm Zuge der Energiewende plant die Bundesregierung den deutschen Strombedarf mit zahlreichen Windparks zumindest teilweise zu decken. Eine Umsetzung dieser Vorstellung ist jedoch, wie die aktuellen Probleme des Windparks BARD1 zeigen, derzeit kaum realisierbar.

Ursprünglich sollte der vor Monaten an das Stromnetz angeschlossene Windpark BARD1 im Juni wieder in Betrieb genommen werden. Der Termin dafür ist jedoch verschoben werden, weil der Windpark „schmutzigen“ Strom erzeugt. Der produzierte Strom hat demzufolge eine falsche Frequenz und weist nicht die nötige Qualität auf, die für eine Einspeisung in das Stromnetz erforderlich ist. Dies soll mit der Umwandlung des Stroms auf einer Konverterplattform zusammenhängen. Die genaueren Umstände des Problems sind den Windpark-Betreibern jedoch unbekannt. Fest steht , dass eine Übertragung des Stroms von der See auf das Festland problematisch ist. Dies hatte bereits dazu geführt, dass der Windpark wegen Überlastung abgeschaltet werden musste. Weitere Tests sollen nun dem Problem schnellstmöglich auf den Grund gehen, denn der Windpark macht pro Tag einen Umsatzverlust von einer Millionen Euro!

Milliardenprojekt von Pannen überschattet

Der Windpark BARD1 wurde im August 2013 als erster, kommerzieller Windpark in der Nordsee an das Stromnetz angeschlossen. Er befindet sich etwa 90 Kilometer nördlich der ostfriesischen Insel Borkum. Doch schon von Beginn an stand das Windpark-Projekt unter einen schlechten Stern: Aufgrund technischer Probleme hatte sich der Bau des Windparks um mehrere Jahre verzögert, wodurch die Investitionskosten des Projektes schnell auf mehr als zwei Milliarden Euro kletterten. Zudem hatte ein tödlicher Arbeitsunfall die Bauarbeiten des Windparks BARD1 überschattet. Weitere Verzögerungen ereigneten sich durch Schwierigkeiten bei der Ermittlung von Käufern für den Windpark. Nach der Insolvenz der BARD-Gesellschaften im Zuge der Offshore-Krise, übernahm die neu gegründete Offshore Wind Solutions (OWS) Ende 2013 den Windpark BARD1.

Offshore Krise verzögert Inbetriebnahme von Windparks

Im Zuge der Energiewende plant die Bundesregierung bis 2020 einen Offshore-Park mit einer Leistung von 10.000 Megawatt aufzubauen. Dieser soll abgeschaltete Atommeiler ersetzen und den Strombedarf Deutschland zum Teil decken, was jedoch nur mit Subventionen möglich ist. Bislang wurden nur 116 der rund 2000 benötigten Anlagen in Betrieb genommen. Aufgrund eines mangelnden Netzanschlusses sowie anderer Pannen, stehen viele Windparks sogar seit Monaten still. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat jedoch bereits einen Neustart bezüglich des Projektes Offshore-Park angekündigt. Neben einer Reformierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes plant Gabriel diesbezüglich den Netzausbau voranzutreiben, so dass weitere Windparks angeschlossen werden können.

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