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Strom heilt defekte Straßen

11.06.2014

(Bild) Strom auf AutobahnChemiker der Universität Delft in Südholland wollen ein Verfahren entwickeln, welches Schäden an Asphalt mindert oder gar ausgleicht. Strom spielt für diese Selbstheilung eine wichtige Rolle.

Das Ziel der Forscher klingt wie Sience-Fiction, aber das Prinzip der Selbstheilung ist eigentlich jedem bekannt. Menschen, Tiere und Pflanzen können sich durch verschiedene Mechanismen selbst heilen, man denke beispielsweise an Schürfwunden. Dieses Prinzip auf Straßen übertragen zu können, wäre dennoch spektakulär. In Südholland ist man der Lösung auf der Spur.

Strom bäckt Asphalt zusammen

In einer Demonstration an der Uni Delft zerschlägt Chemiker Erik Schlangen einen Block Asphalt mit einem Hammer. Die resultierenden Bruchstücke steckt er dann in die Mikrowelle; heraus kommt ein „geheilter“ Block Asphalt. Sobald man dieses Verfahren praxistauglich gemacht hat, könnte man so sehr bequem Straßen ausbessern. Risse nach Frost würden einfach verschwinden.

Zusammenwirken von Stahlwolle und Hitze

Das Geheimnis hinter dem sich selbst heilendem Asphalt ist Stahlwolle. Durch die Hitze in der Mikrowelle wird sie ansatzweise geschmolzen, verbindet sich und wird so während des Abkühlungsprozesses wieder zu einem Stück. Aufgetretene Schäden werden also einfach weggeschmolzen. Dienlich ist diese Technik bereits bei Lackschäden oder Löchern in Gummimaterialien. Nissan bietet beispielsweise einen selbstheilenden Lack für das Modell 370 Z. Waren die Anwendungsbeispiele vor wenigen Jahren noch rar, ließe sich die Reihe mit Energie erneuerter Materialien heute lange fortsetzen.

Strom soll Straßenschäden heilen

Zur Anwendung bei Asphalt bestand kurzzeitig noch das Problem, dass man eine Straße nicht in die Mikrowelle bekommt. Stattdessen wird eine Magnetspule verwendet. Zieht man sie über eine etwa 2,5 Zentimeter dicke Straßenschicht aus Stahlwolle, erzeugt sie darin elektrischen Strom. Das wiederum erwärmt den Asphalt, der sich zugleich von selbst ausbessert. Statt zehn Jahren könnte die Lebensdauer einer Straße dadurch auf das Vierfache anwachsen. Ein Langzeittest läuft bereits mit dem Asphalt auf der Autobahn 58 bei Vlissingen. Das Selbstheilungsprinzip auf alle Straßen anzuwenden, dürfte letztlich aber zur unüberwindbaren Hürde werden: Die Stahlressourcen würden arg belastet werden.

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