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Versorger Mitnetz-Strom beugt sich Stromstreit

23.05.2014

(Bild) StromschadenWenn es beim Stromversorger zu einer Panne kommt und Überspannung auf das Stromnetz geht, verabschieden sich diverse Elektrogeräte. Doch selbst wenn sich der Versorger quer stellt, müssen Verbraucher nicht auf diesem Schaden sitzenbleiben.

Ein aktueller Fall in Sachsen zeigt, dass Verbraucher manchmal Härte beweisen müssen, um ihr Recht einzufordern. In den Ortsteilen Grünlichtenberg, Höckendorf und Ehrenberg ist es im September 2013 zu einer Überspannung gekommen, die diverse Elektrogeräte zerstörte. Der zuständige Stromversorger Mitnetz-Strom weigerte sich, die Schäden zu übernehmen. 350 Betroffenen wurde mitgeteilt, dass die Versicherung des Stromanbieters keinen der Schäden reguliert. Die Geschädigten legten allerdings Widerspruch ein und können sich nun auf Schadensersatz freuen.

Stromversorger zuständig für Sicherheit des Netzes

Beschädigt wurden diverse Geräte, darunter auch Steuerelemente für Heizungen und Klärgruben sowie ein Netzgerät für einen Weidezaun. Der Gesamtschaden belief sich auf etwa 8200 Euro. Als die Betroffenen Ersatz für ihre Geräte forderten, schickte der Stromanbieter Vertröstungen per Post. Auch auf den ersten Widerspruch folgten Schreiben, in denen unmissverständlich erklärt wurde, es gäbe kein Geld. Im April 2014 aber sprach der Bundesgerichtshof ein Urteil zur Produkthaftung. Demnach müssen Netzbetreiber für solche Schäden einstehen, die über der jeweiligen, vertraglichen Selbstbeteiligung der Betroffenen liegen. Im Fall von Mitnetz Strom lag diese Selbstbeteiligung bei 500 Euro.

Stromschaden muss erstattet werden

Das Urteil des Bundesgerichtshofs verschafft absolute Klarheit, dass die Schäden von jeweils über 500 Euro auf jeden Fall vom Stromversorger bzw. Netzbetreiber zu übernehmen sind. Der Stromanbieter muss sich nun endgültig beugen. Was die Geschädigten anbelangt, welche nicht über die 500 Euro hinaus kommen, ist die Sache schwieriger. Entweder sie lassen es nach dem Urteil des BGH auf sich beruhen oder bemühen sich weiterhin mit einem Anwalt. Letzteres soll zumindest im obigen Fall noch versucht werden. Im Herbst ist der Stromstreit außerdem Gegenstand der RTL-Sendung „Ich kämpfe für Ihr Recht“ mit Fernsehanwalt Christoph Posch.

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