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Stromsparen bringt steigende Stromkosten

05.05.2014

(Bild) StromUnternehmer Clemens Becker-Jostes hat auf Energiesparlampen umgerüstet, um Strom zu sparen; er  soll nun aber eine höhere Stromrechnung bezahlen. Aus Rache lässt er fortan alle seine Elektrogeräte im Dauerbetrieb laufen. Preisvergleich.de hat sich erkundigt, was an der Geschichte dran ist.

Wir befinden uns im Sauerland. Herr Clemens Becker-Jostes betreibt hier ein Geschäft für Elektrogeräte. Als er in seinem Laden Energiesparlampen zum Einsatz bringt, um Strom zu sparen, gelingt dies auch. Becker senkt den Verbrauch von 80.000 auf 69.700 Kwh, doch der Stromversorger setzt daraufhin einen höheren Preis an. Becker soll mehr Geld bezahlen, obwohl er weniger verbraucht hat. Der Rechnungsbetrag für den Strom in seiner Fachgroßhandlung wächst auf 14.300 Euro zuzüglich einer Investition von 12.000 Euro! Um die Kostenfalle wieder zu verlassen, schaltet der 67-jährige nun alles ein, was Strom braucht. Mit einem steigenden Verbrauch, so hofft er, bekommt er den Strom wieder günstiger.

Status als Sonderkunde verloren

Hintergrund der absurden Geschichte ist die sogenannte Konzessionsabgabe. In Branchenkreisen ist diese Abgabe als jener Preis bekannt, den Gemeinden und Städte erheben dürfen, wenn Energieunternehmen Straßen für Stromleitungen nutzen wollen. Dem gegenüber erhoffen sich die Versorger aber auch eine gewisse Auslastung ihrer Stromtrassen. Um diese Auslastung zu gewährleisten, schließen sie vertragliche Mindestabnahmemengen mit ihren Kunden ab. Auch Herr Becker-Jostes hatte einen solchen Vertrag. Als Sonderkunde musste er über 30 kW abnehmen, brauchte jedoch nur 0,11 Cent je kWh bezahlen. Durch den gesunkenen Verbrauch hat er nun aber seinen Status als Sonderkunden verloren und soll 1,59 Cent zahlen – mehr als das Zehnfache!

Mehr Energieverbrauch spart Geld

Die gescheiterte Energiepolitik der Bundesrepublik führt im Fall von Becker-Jostes nun dazu, dass der wackere Sauerländer seinen Stromverbrauch künstlich wieder in die Höhe treibt. Außerdem will der Unternehmer sich einen eigenen Stromzähler einbauen, sodass er auf Bedarf Geräte zuschalten kann, um wieder den Status eines Sonderkunden zu erhalten. Das ist zwar gelebter Unsinn, wie auch Becker-Jostes bestätigt, doch Schuld sei die Politik. Die Konzessionsabgabe ist unabhängig vom Stromanbieter und erst wenn der Gesetzgeber reagiert, könnte man sinnvoll Strom sparen. Derzeit ist allerdings keine Änderung von §2 Absatz 7 KAV geplant, teilt das Bundeswirtschaftsministerium mit.

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