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Die deutsche Ökostrom-Mafia

24.03.2014

(Bild) ÖkostromGrüner Strom muss teuer produziert werden, schont aber die Umwelt. Grüner Strom ist nicht haltbar, er wird darum in Deutschland generiert. Grüner Strom fördert den Ausbau von regenerativen Energiequellen. – Alles Quatsch mit Soße! Preisvergleich.de über die Wahrheit des deutschen Ökostroms.

Wer Ökostrom bezieht, der lebt in dem guten Glauben; einen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt zu leisten. Tatsächlich aber, trägt Ökostrom kaum zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Der Handel mit dem grünen Strom hat auf den Bau von neuen Windrädern sowie Solaranlagen keinen Einfluss. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt das Umweltbundesamt.

Ökostrom trägt nicht zum Klimaschutz bei

Um das Paradoxon Ökostrom zu verstehen, muss man die EEG-Umlage verstehen, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt ist. Diese Umlage liegt derzeit bei 6,24 Cent je kWh, welche die Verbraucher auf ihren Strompreis aufgeschlagen bekommen. Das so eingenommene Geld dient dann unter anderem dazu, die Erzeuger von Ökostrom zu vergüten. Weil grüner Strom somit indirekt über alle Verbraucher finanziert wird, ist es laut EEG verboten, dass die Ökostrom-Erzeuger ihren grünen Strom zu gesonderten Preisen verkaufen. Dieses Verbot soll verhindern, dass Verbraucher doppelt abkassiert werden. Das klingt soweit recht gut organisiert, doch für die Erzeuger von Ökostrom ergibt sich daraus ein Problem, denn ihr grüner Strom wird genau wie Strom aus Kohle oder Gas in das Netz gespeist und hat gegenüber der Kundschaft keinen Anreiz mehr.

Nur ein Bruchteil Ökostrom auf dem Markt

So wird in Deutschland zwar schon fleißig Ökostrom erzeugt, doch er kommt gar nicht erst in den freien Handel auf den Markt. Von 136 Terawattstunden Strom aus Erneuerbaren Energien, kamen 2012 nur 26 zum Verbraucher. Das sind nicht mal 20 Prozent. Im Gegensatz dazu ist die Nachfrage nach Ökostrom aber extrem gestiegen, denn die Verbraucher sagen sich zu Recht: „Ich muss die EEG-Umlage so oder so zahlen, dann will ich auch umweltbewusst grünen Strom verwenden! “ Von 2011 auf 2012 stieg die Nachfrage von 5 auf 6,47 Millionen.

Mit Etikettenschwindel aus der Zwickmühle

Was machen die Energiekonzerne nun, wenn sie eine hohe Nachfrage haben; die Produktion des Ökostroms sich für sie finanziell aber nicht sonderlich lohnt? – Sie begehen Etikettenschwindel. Die Stromkonzerne kaufen sich sogenannte Herkunftsnachweise ein, die bestätigen, dass ihr Strom zu einem gewissen, eher kleinen Teil aus Erneuerbaren Energien stammt. Die Herkunftsnachweise erlauben es dann, denn irgendwie gewonnenen Strom als Ökostrom zu deklarieren. So können theoretisch 100% Strom aus einem AKW stammen, während von einem privaten Windkraftpark ein Herkunftsnachweis gekauft wird, der einer Strommenge von 1% des AKW-Stroms entspricht. Das Ergebnis wäre, dass die 100% Strom aus dem Atomkraftwerk laut Papier zu einem Teil Ökostrom sind. So kann der Energiekonzern die EEG-Umlage kassieren, vermeintlichen Ökostrom an die Kunden abgeben; hat aber keine hohen Produktionskosten.

Herkunftsnachweise kommen aus Skandinavien

Die Herkunftsnachweise kaufen sich die Energiekonzerne vornehmlich in Skandinavien ein, wo Strom schon seit Jahren aus Wasserkraft gewonnen wird und in großen Mengen vorhanden ist. Wegen des Überschuss ist der Strom aus Nordeuropa für die Konzerne auch sehr günstig, während in Deutschland der Eindruck bestehen bleibt, der vermeintliche, deutsche Ökostrom müsse teuer gewonnen werden. Die Kunden zahlen ihre 28 Cent pro kWh Ökostrom mit EEG-Umlage und der Versorger hat nur 0,02 Cent Einkaufspreis für die Herkunftsnachweise! Selbst physisch bleibt der Wasserkraft-Strom in Skandinavien. Die als „Ökostrom“ deklarierte Energie für deutsche Haushalte kommt aus Kohle- oder Atromkraftwerken und kein Cent des bezahlten „Ökostroms“ geht in den Ausbau Erneuerbarer Energien.

Wie sich Verbraucher vor dem sogenannten „Greenwashing“ schützen können, verrät Preisvergleich.de im nächsten Artikel.

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