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RWE will Firmenpleite vom Steuerzahler begleichen lassen

05.03.2014

Der börsennotierte Energieriese RWE aus Essen hat extreme Verluste zu verzeichnen. Knapp drei Milliarden Euro Miese gesteht Firmenboss Peter Terium. Er hofft auf Hilfe aus der Politik, um sein Unternehmen zu retten. Demnach soll letztlich der Steuerzahler für die Fehler des Unternehmens zur Kasse gebeten werden.

Verbraucher reagieren überrascht auf das gigantische Minus des Energieriesen RWE. Warum steckt der Konzern, der sich gerne als innovatives Vorzeigeunternehmen inszeniert, plötzlich so tief in den Schulden, fragen sich viele.

Negative Bilanz von RWE keine Überraschung

Für Experten ist die Bilanz von RWE, die am Dienstag der Öffentlichkeit präsentiert wurde, nicht überraschend. Die fast drei Milliarden Schulden – mehr als erwartet – sind das Ergebnis eines Weges, den man lange falsch beschritt. Das Unternehmensmodell funktioniere nicht mehr, heißt es. Die Schulden sind aber auch deshalb so groß, weil die Konzernspitze offenbar nicht reagierte.

RWE ohne Plan für die Rettung

Die Beschäftigten bei RWE, es sind etwa 65.000, müssen nun bangen. Eine kommunale Rettung der beteiligten nordrhein-westfälischen Kommunen ist nicht zu erwarten. Die Anteilseigner sind selbst chronisch knapp bei Kasse. RWE-Chef Peter Terium hat ebenfalls keinen Plan, das Unternehmen aus eigener Kraft zu retten. Der Energieboss kann weder ein Konzept vorlegen, noch anderweitige Aussagen zur Zukunft des Unternehmens machen. Stattdessen fordert er nun Hilfe aus der Politik ein.

Energieriese ist nicht auf Höhe der Zeit

Indem die große Schuldenlast RWE nun mehr denn je in die Öffentlichkeit treibt, werden erstaunliche Defizite offensichtlich. So scheint es ein generelles Problem des Konzerns zu sein, sich auf Änderungen einzustellen. Als die Bundesregierung beispielsweise den Ausstieg aus der Kernenergie beschloss, investierte RWE unbeirrt in den Neubau von Kernkraftwerken sowie mehrere Milliarden in den Bau von Kohlekraftwerken. Sogar 2005, als das Gesetz Erneuerbarer Energien schon fünf Jahre alt war, ging RWE stur den konventionellen Energien nach. Man hoffte auf die Lobby und übte Druck auf die Politik aus. Einen Strich durch die Rechnung machte dann aber die Katastrophe von Fukushima. RWE war hier offenbar nicht in der Lage, sich auf die neuen Anforderungen der Zeit einzustellen; ähnlich wie sich der Konzern angesichts der aktuellen Schieflage als handlungsunfähig zeigt.

RWE aus der Werbung kaum wiederzuerkennen

Während RWE in der Werbung stets als vorbildliches Großunternehmen voller Innovationsgeist daher kommt, kann der Konzern in Wirklichkeit nur vier Prozent Strom aus Wind oder Sonne vorweisen. 96 Prozent werden durch Kraftwerke produziert. Dabei sind die vier Prozent RWE-Ökostrom laut einer Studie von Greenpeace deutlich gewinnbringender für RWE, als der durch fossile Brennstoffe gewonnene Strom. Auch die Schweizer Bank UBS kommt zu diesem Ergebnis und stellt fest, RWE müsste knapp ein Drittel der europäischen Kraftwerke schließen, um die Gewinne zu halten. Investitionen wären hingegen in Erneuerbare Energien notwendig. Seit Jahren sei dies überfällig. Nun aber, hat RWE-Chef Terium keine finanziellen Mittel mehr. Daher seine Idee zur Rettung: Statt eines Kurswechsels will RWE künftig Geld dafür, weiterhin Kohle- und Kernkraftwerke als Reserve für umweltfreundliche Energien zu betreiben.

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