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Empörung über Vorschlag zum siebten Aufschlag auf Strompreis

16.01.2014

(Bild) Strompreis mit UmlageDerzeit werden auf den reinen deutschen Energiepreis für Strom schon sechs verschiedene Abgaben und Umlagen aufgeschlagen, doch das Institut für deutsche Wirtschaft hält auch einen siebten Aufschlag zum Strompreis für angemessen.

Diese Aufpreise zum Strompreis verbergen sich hinter den steigenden Stromkosten: Konzessionsabgabe, EEG Umlage, KWK-Umlage, Stromnetzentgeltverordnung, Energiewirtschaftsgesetz und Umlage für abschaltbare Lasten. Rund 25 Milliarden Euro Mehrkosten kommen dadurch auf die Verbraucher zu. Finanziert wird damit das Stromnetz, die Energiewende, Schadensersatzkosten bei Stromausfällen, diverse Subventionen und die Netzsicherheit. Die Industrie aber, ist von den Umlagen teilweise befreit. Umso unverständlicher ist es deutschen Verbrauchern, dass das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) nun einen weiteren Aufschlag auf den Strompreis für angemessen hält.

Höherer Strompreis für 24-Stunden-Versorgung

Der Idee des Instituts liegt zu Grunde, dass bislang noch nicht für die Versorgungssicherheit bezahlt wird. Das heißt mit dem Strompreis wird zwar dafür Geld entrichtet, dass Strom zur Verfügung steht, aber wann der Strom fließt, ist nicht garantiert. Und weil es im Zuge der Energiewende zu stärkeren Stromschwankungen kommt, als bisher, soll für die Leistung einer stetigen Stromversorgung mehr bezahlt werden. Höherer Strompreis für eine 24-Stunden-Versorgung? Der Vorschlag des IW zur Versorgungssicherheit sorgt bei nicht wenigen Verbrauchern für Kopfschütteln. Doch das IW meint es ernst: Wer garantiert Strom bekommen möchte, soll draufzahlen.

Wirtschaft vom Strompreis unbeeindruckt

Die Ironie des Vorschlags: Die deutsche Wirtschaft profitiert bislang noch von extremen Stromrabatten, die auf den Rücken der Verbraucher ausgetragen werden. Mit dem Institut der deutschen Wirtschaft, eine Kölner arbeitgebernahen Denkfabrik, meldet sich also genau die falsche Partei zum Strompreis. Das Institut hält seine Idee aber dennoch für gerechtfertigt, um sogenannte „Reservekapazitäten“ zu finanzieren. Diese sollen genutzt werden, wenn Wind und Sonne mal nicht genügend Strom liefern. Der Vorschlag ziele darauf, genug Angebot bereitzustellen, meinte Hubertus Bardt als IW-Leiter des Kompetenzfeldes Umwelt, Energie und Ressourcen. Im Vorschlag einbegriffen ist entgegen der EEG-Umlage aber auch die Wirtschaft: Aluminiumhütten, die einen Stromausfall nicht so gut verkraften, müssten mehr Strompreis zahlen. Ein Elektrohersteller, der auch einige Zeit mal ohne Strom kann, zahlt weniger.

Strompreis wird nicht billiger

Billiger wird der Strompreis durch den Vorschlag des IW jedoch nicht, wie Bardt einräumt. Der Effekt wäre jedoch, dass garantiert solche Stromabnehmer mehr bezahlen, die auch auf jeden Fall Strom benötigen. Wer darauf setzen können will, dass immer Strom zur Verfügung steht, trägt dafür auch die Kosten. Dass Stromabnehmer bereits Ausgaben in Abhängigkeit vom Stromverbrauch tragen und im Gegenzug von einer ständigen Stromversorgung ausgehen, scheint das Konzept etwas zu ignorieren. Zudem gibt es schon jetzt eine Klage gegen die Energiewende und ihre finanziellen Auswüchse.

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