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Solaranlage auf alter Mülldeponie

13.01.2014

(Bild) Strom statt MüllkippeEine Stadt könnte bald Schule machen: Im hessischen Weilburg-Ahausen planen die hiesigen Stadtwerke, eine Solaranlage auf dem Gelände einer ehemaligen Mülldeponie zu installieren. Die seit über 40 Jahren brachliegende Fläche soll ein neues Gesicht bekommen und zukünftig zur Sicherung der Stromversorgung vor Ort beitragen.

Aufwendige Sanierung der Fläche

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Weilburg Jörg Korschinsky spricht von einer Photovoltaikanlage, die eine Leistung von bis zu zwei Megawatt erbringt. Diese würde den Stadtwerken stattliche 2,5 Millionen Euro kosten. Bevor jedoch mit konkreten Zahlen jongliert werden kann, ist zunächst zu prüfen, ob die 22.500 Quadratmeter große Fläche der Altdeponie als Standort für eine Solaranlage überhaupt in Betracht kommt. Seit den 1960er Jahren wurde auf der Abfalldeponie Ahausen jahrelang Müll gelagert, bis der Standort Ende der 70er Jahre ausgedient hatte. Der Müllberg wurde mit Erde bedeckt und der Natur freien Lauf gelassen. Vor zwei Jahren ließ der Kreis die Altdeponie sanieren und mit einer etwa einen Meter dicken Schicht aus Tonmehl, Vlies und Drainagematten versiegeln. Allein dieses Unterfangen kostete rund zwei Millionen Euro, von denen 70 Prozent das Land Hessen trug.

Installation der Solaranlage möglich?

Dies bringt nun einige Probleme mit sich. Zum einen gilt es zu bedenken, dass der Bau einer Photovoltaikanlage die zur Versiegelung aufgetragene Deckschicht sowie die Drainage nicht beschädigt. Denn sonst könnte erneut Regenwasser bis zum Altmüll vordringen und im schlimmsten Fall das Grundwasser verseuchen. Darüber hinaus muss berücksichtigt werden, dass durch die biologische Zersetzung des Abfalls Methan entsteht, die Mülldeponie somit noch ausgast. Durch die in den Boden eingelassene Gasdrainage wird das Methan in eine entsprechende Filteranlage geleitet. Ebenso wird noch zu prüfen sein, ob der Boden fest genug ist, um die geplante Solaranlage zu tragen. Sollte die Erdschicht mit samt der Anlage ins Rutschen kommen, könnte dies einen Schaden in Millionenhöhe bedeuten.

Günstiger Zeitpunkt für Investition

Einige Firmen hätten aber bereits Interesse an der Umsetzung des Projektes bekundet, sodass, sobald die Genehmigung erteilt ist, die Anlage binnen eines halben Jahres stehen könne. Der Stadtwerke-Chef werde keinesfalls zögern, denn der Zeitpunkt für derartige Investitionen sei überaus günstig. Noch vor zwei Jahren wären die Kosten für eine Photovoltaikanlage von dieser Größe doppelt so hoch gewesen.
Der große Vorteil ist aber ein anderer: So könnte es Schule machen, brache Flächen wie Deponien als Solarparks zu nutzen. Dies hätte den wesentlichen Vorteil, dass keine landwirtschaftlichen Nutzflächen geopfert werden müssen, um Solarparks zu errichten. Die durch Müllkippen verlorene Fläche wäre für die Zukunft weiterhin nutzvoll. Der Bau einer Solaranlage wäre vielerorts auch ein wichtiger Baustein, die ökologische Stromerzeugung vor Ort voranzutreiben. Die örtlichen Energieengpässe wie beispielsweise an Weihnachten würden damit überwunden werden.

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