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Gefälschte Zertifikate für Ökostrom

06.11.2013

ÖkostromVerbraucher, die ausschließlich auf Ökostrom setzen möchten, sollten lieber zweimal hinschauen, bevor sie zu einem Ökostromanbieter wechseln. Oftmals verkaufen Stromanbieter ihren Atom- und Kohlestrom unter einem grünen Label. Doch was ist nun ein Garant für grünen Strom?

 

Grünfärbung von Kohle- und Atomstrom

Der Begriff „Ökostrom“ ist gesetzlich nicht genau definiert und somit an keine einheitlichen Standards gebunden. Dadurch besteht für ihn kein rechtlicher Schutz und er kann letztlich von jedem gebraucht werden. Der daraus resultierende Etikettenschwindel erfreut sich auch in Deutschland großer Beliebtheit, denn das sogenannte „Greenwashing“ ist noch nicht einmal schwer.
Zum Beispiel wird das Siegel RECS (Renewable Energy Certificate System) an den Stromanbieter vergeben, der Ökostrom produziert. So bekommt etwa ein skandinavisches Wasserkraftwerk für jede Megawattstunde Ökostrom ein RECS-Zertifikat. Nun kann ein deutscher Kohlestromanbieter dieses Zertifikat käuflich erwerben und darf somit seinen aus fossilen Brennstoffen produzierten Strom mit dem Attribut „öko“ versehen.
Ebendieses Siegel hat demnach letzten Endes nur einen geringen oder im schlimmsten Fall gar keinen nachhaltigen Umwelteffekt.

 

Alles nur Schwindel?

Wer jetzt bei dem Gedanken verzagt, sowieso keinem Anbieter mehr trauen zu können, für den gibt es Hoffnung. Von Verbraucher- und Naturschutzverbänden nämlich werden zwei renommierte Siegel vergeben, das „Grüner Strom Label“ (GSL) und das „OK-Power Label“. Diese Verbände legen zweifelsohne bedeutend strengere Kriterien an, bevor sie einem Stromanbieter auch das „öko“ im Ökostrom attestieren. Jedoch müssen auch hier die Gütekriterien noch einmal unterschieden werden. So können beim OK-Power Label Stromanbieter mit RECS-zertifizierten Ökostrom ihren Strommix auffüllen, womit noch kein weitreichend positiver Effekt entsteht.
Das GSL gewährleistet demgegenüber ausschließlich grünen Strom, wobei es erneut Abstufungen gibt. Während das Silber-Label mindestens 50 Prozent Ökostrom garantiert, zertifiziert die Gold-Variante einen Strommix aus zu 100 Prozent erneuerbaren Energien. Darüber hinaus investieren mit diesem Siegel ausgezeichnete Anbieter ihren Gewinn teilweise in den weiteren Ausbau regenerativer Energiequellen und sorgen somit aktiv für den Erfolg der Energiewende.

Welche sind die echten Ökostromanbieter?

Ohne Frage lohnt es sich doch, ein wenig genauer nachzuschauen, woher der bezogene Strom eigentlich kommt. Auf der Suche nach reinem Ökostrom sollte auf das Gold-Label des GLS gesetzt werden. Die echten Grünstromanbieter verzichten komplett auf den Kauf von RECS-Siegel, wie zum Beispiel Greenpeace Energy, die Naturstrom AG oder auch die Lichtblick AG. Diese erwerben ihren Strom insbesondere aus Wasserkraft, aber ebenso aus Biomasse-, Wind- sowie Solarenergie. Außerdem legen sie Teile der erzielten Einnahmen auch in den Ausbau von Ökostromkraftwerken. Wer also zu richtigem Ökostrom wechseln möchte, der sollte speziell nach diesen Siegeln Ausschau halten.

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