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Energiewende wird noch teurer – Was tun?

22.10.2013

EEG 2014_Teurer_denn_jeDie vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben die neue Höhe der EEG-Umlage bekanntgegeben. Demnach erreicht die Umlage zur Umsetzung der Energiewende ab Januar 2014 ein Rekordhoch. Dadurch bedingt müssen sich Verbraucher erneut auf höhere Energiekosten einstellen.

Stromkosten klettern nach oben

Nun ist es raus: Die EEG-Umlage wird zum 1. Januar 2014 von derzeit 5,28 auf 6,24 Cent pro kWh steigen! Die Teuerung befindet sich laut Experten durchaus noch im Rahmen, war doch ein Anstieg auf bis zu 7 Cent je kWh nicht ausgeschlossen. Andererseits könnte man urteilen, dass im Vorfeld lediglich clever sensibilisiert wurde, denn nichtsdestotrotz bedeutet diese rund 18 prozentige Steigerung für einen Durchschnittshaushalt, dass er zukünftig etwa 60 bis 70 Euro jährlich mehr für seinen Strom bezahlen muss. Eine erschreckende Tendenz, welche die deutsche Bereitschaft zur Energiewende gefährdet.

Viele Ideen, doch kein konkretes Konzept

Nach Berechnungen des Öko-Instituts wird die Umlage jährlich um 0,4 Prozent steigen – sofern sich nichts ändert. Bereits vor der Bundestagswahl 2013 in Deutschland hatten alle Parteien auf energiepolitische Veränderung gesonnen. An Ideen fehlt es diesbezüglich also nicht, allerdings ist die richtige Umsetzung äußerst umstritten.

Des Öfteren im Diskurs sind die Befreiungen energieintensiver Industrieunternehmen von der EEG-Umlage. Um deren internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden und den Industriestandort Deutschland weiterhin lukrativ zu machen, hat die Bundesregierung jene Industriezweige von der Umlage befreit. Die Ausnahmen zurückzunehmen würde laut Energieexperten lediglich einen „Einmal-Effekt“ ausmachen, allerdings am Trend selbst ohne weitere Reformen nichts ändern.

Einen anderen Vorschlag macht der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Dieser führt an, die Förderung von Ökostrom vom Börsenpreis loszukoppeln. Das würde einen festen Aufschlag für Sonnen- und Windstrom bedeuten. Somit würde die EEG-Umlage nicht mehr die Differenz zwischen dem Börsenstrompreis und dem Garantiepreis für Ökostromversorger puffern.
Noch eine Überlegung bringt Grünen-Politiker Rainer Baake vor. Völlig unabhängig von Börsenpreisen und Einspeisevergütungen empfiehlt er einen einheitlichen Fördersatz für jede Art der Produktion erneuerbarer Energien. Wer hierbei an die Strompreisbremse denkt, entdeckt den vermeintlichen Innovationsgeist, denn ursprünglich war es die SPD, die vor der diesjährigen Wahl erstmals von einer Limitierung der EEG-Umlage sprach. Sie sah auch vor, als Ausgleich, wenn die EEG-Umlage steigt, die Steuern für Strom zu senken.

Energiewende stößt dennoch auf Zuspruch

Auch in Anbetracht der stetigen finanziellen Zusatzbelastungen für die Verbraucher, zeigen immer wieder Umfragen, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung hinter der Energiewende steht. Als katastrophal sehen die meisten allerdings die Maßnahmen der Bundesregierung an. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz grundlegend zu überarbeiten, wird eine der Hauptaufgaben der neuen Regierung sein und auch stark von den anstehenden Koalitionsverhandlungen abhängen. Zu hoffen bleibt daher, dass die künftige Regierung Möglichkeiten findet, die zahlreichen Vorschläge in geeigneten Regelungen bestmöglich umzusetzen und somit der Energiewende zum Erfolg zu verhelfen.

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