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Ist die Energiewende zum Scheitern verurteilt?

11.09.2013

StromDas im Jahre 2000 verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz sollte mit dem Anbruch eines neuen Jahrtausends wohl ein Zeitalter des Energie- und Umweltbewusstseins einläuten. Unweigerlich legte es den Grundstein für die Energiewende, doch nun 2013 wird über eine grundsätzliche Reformierung bis hin zur konsequenten Abschaffung des EEG debattiert.

Zweifelsohne gute Intentionen

Mit der Energiewende wurden grundsätzlich konstruktive Absichten verfolgt, nämlich die Etablierung von Energieerzeugung aus regenerativen Energiequellen und der damit einhergehenden sukzessiven Abkehr von Energien aus fossilen Brennstoffen und Uran.
Zum einen wurde darauf abgezielt, Energie möglichst umweltfreundlich zu produzieren. Denn sowohl Atom- als auch Kohlekraftwerke bewirken mit einem erheblichen CO2-Ausstoß eine Erhöhung des Treibhauseffekts und damit eine voranschreitende globale Erwärmung. Darüber hinaus wurde beim Reaktorunglück in Fukushima erneut deutlich, was die Energieproduktion in Atomkraftwerken für katastrophale Folgen haben kann.
Zum anderen lag der Fokus verstärkt auf dem Attribut „erneuerbar“. Über kurz oder lang werden Uranvorkommen sowie Erdöl- und Erdgasressourcen erschöpft sein. Wind, Sonne und Wasser indes können die Energieversorgung in Deutschland nachhaltig garantieren.

Schlechte Umsetzung der Energiewende

Experten sind sich einig, dass die geplante Energiewende in Deutschland zu schnell und undurchdacht vollzogen wurde. Um den Ausbau von erneuerbaren Energien zu beschleunigen, wurde beispielsweise Unternehmen, die diese Art von Energie produzieren, ein fester Preis je kWh Strom für einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert. Infolge dessen kam es zu einer Diskrepanz zwischen dem Börsenpreis für Strom, der sich aus Angebot und Nachfrage ergibt, und dem garantierten Preis. Die Differenz wurde schließlich auf den Verbraucher mit der so genannten EEG-Umlage abgewälzt. Weiterhin kam es dazu, dass vor allem Betriebe mit energieintensiven Produktionen von der angesprochenen Umlage befreit wurden. Doch nimmt dieser Trend kein Ende, immer mehr Firmen beantragten 2013 eine Befreiung. Auch das muss zusätzlich vom Privatkunden gepuffert werden. Außerdem wurden sich kaum Gedanken um die Möglichkeiten der Speicherung und des Transports des erzeugten Stroms gemacht. De facto ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, den Strom zu speichern. Ebenso ist der Ausbau von Stromtrassen in Deutschland weit im Rückstand. Daraus folgt, dass ein gänzlicher Umstieg auf erneuerbare Energien momentan nicht möglich ist, dazu unterliegen Wind- und Sonnenenergien zu starken Schwankungen.

Reform verspricht Erfolg der Energiewende

Klar ist, dass sich an den bisherigen Regelungen des EEG etwas ändern muss, Prognosen aus 2013 zeigen bereits einen erneuten Anstieg der EEG-Umlage auf 6,5 Cent je kWh im kommenden Jahr an. Möglich scheinen sogar weitere Preiserhöhungen, denn mittlerweile steht das EEG-Konto mit 2,29 Milliarden Euro im Minus. Mit einer Neustrukturierung könnte dieser besorgniserregenden Tendenz Einhalt geboten werden, allerdings liegen dafür noch keine konkreten Pläne vor. Fest steht jedoch, dass eine Abkehr vom EEG und der Energiewende einen enormen Rückschritt für Deutschland bedeuten würde.

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