Staatliche Unterstützung
Mit verschiedenen Förderprogrammen vom Staat schafft er finanzielle Anreize für Haushalte und Unternehmen, in die Energieeinsparung zu investieren. Einige sollen hier kurz vorgestellt werden. Details liefern die Energieberatung der Verbraucherschutzzentralen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Wer ältere Häuser oder Wohnung besitzt kann von der „Vor-Ort-Beratung” profitieren. Hier werden Profis zur Seite gestellt, die Tipps geben, wie in den eigenen Räumen Energie gespart werden kann. Diese Beratungskosten werden vom Bund bezuschusst.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und unterstützt in vielen Programmen mit zinsgünstigen Darlehen Energiesparmaßnahmen der Haushalte und Unternehmen. So gibt es Zuschüsse und Kredite, wenn ein Haus zu Zwecken der Energieeinsparung und Minderung des Kohlendioxid-Ausstoßes saniert wird. Zum anderen wird der Bau von Photovoltaik-Anlagen, also Solaranlagen, und von Energiesparhäusern gefördert.
Betreiber von Anlagen, die aus erneuerbaren Energien Strom erzeugen, können im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Zuschüsse beziehen. Ziel des EEG ist es den Stromanteil aus erneuerbaren Energien bis 2010 auf 12,5 Prozent, bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen.