Billige Stromversorger
Ein billiger Stromversorger unterbietet die Preise der meisten Konkurrenten. Das Attribut billigster Stromversorger verdient jener, der sämtliche Konkurrenzprodukte unterbieten kann. Wenn ein Stromvertrag gewechselt werden soll, ist die Versuchung groß nur auf den billigsten Tarif zu achten. Der Tarif für Strom wird mit Cent je Kilowattstunde angegeben. Die Durchschnittspreise für Elektrizität hängen allerdings nicht ausschließlich vom Anbieter, sondern auch von der Region ab.
Unterschiede der billigen Stromversorger
Dieser Zusammenhang ergibt sich durch die unterschiedlichen Gebühren der Stromnetzbetreiber. Die Netzbetreiber warten die Netze, lesen die Zähler ab und kümmern sich um Schäden am Netz. Sie sind es, welche den Netzbetrieb aufrecht erhalten. Ein billiger Stromversorger schließt mit dem Netzbetreiber einen Vertrag ab. Damit kann er die Netze des Betreibers für die Versorgung mit Energie nutzen. Der Strom im Netz ändert sich durch einen Anbieterwechsel nicht. Ein billiger Stromversorger oder auch Deutschland billigster Stromversorger speist lediglich die Strommenge ins Netz ein, die seine Kunden entnommen haben. Selbst wenn ein Kunde beispielsweise einen Stromvertrag mit 100prozentiger Ökoenergie hat, wird er weiterhin Strom aus Atomkraftwerken und Kohlekraftwerken über das Netz erhalten. Der von ihm verbrauchte Strom wird von seinem Stromversorger ins Netz eingespeist. Dieser Strom ist dann zu 100 % ökologisch. Ein billiger Stromversorger oder auch Deutschlands billigster Stromversorger wird in der Regel im günstigsten Tarif keine Ökoenergie anbieten.