Stromanbieter in Deutschland
In Deutschland gibt es vier große Netzbetreiber, die das Stromnetz bereitstellen, über das viele Stromanbieter den Strom in die Haushalte leiten. Diese Stromanbieter in Deutschland sind E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall Europe.
E.ON ist der größte Energieversorger und hat rund 7,5 Millionen Stromkunden. Doch auch weltweit gehört E.ON zu den führenden Strom- und Gasanbietern. E.ON versorgt den Nordwesten, die Mitte und den Südosten von Deutschland. Seinen Strom erzeugt E.ON etwa zu 60% aus fossilen Brennstoffen, zu 30% aus Kernenergie und zu etwa 10% aus erneuerbaren Energiequellen. Das etwa 42.000 Kilometer lange Stromnetz, das E.ON zur Verfügung stellt, wird von regionalen und nationalen Stromanbietern genutzt, die den Strom letztendlich vertreiben.
Deutsche Stromanbieter
Nach E.ON ist RWE der zweitgrößte Energieversorger in Deutschland. RWE versorgt große Teile Westdeutschlands mit Strom. Die Stromerzeugung setzt sich zu 59% aus fossilen Energieträgern, zu 29% aus Kernenergie und zu 12 % aus erneuerbaren Energien zusammen. Im Südwesten Deutschlands ist der Energiekonzern EnBW für die Versorgung der Haushalte zuständig. Hier setzt sich die Stromerzeugung ähnlich zusammen wie bei E.ON und RWE.
Ost- und Mitteldeutschland werden von dem Unternehmen Vattenfall Europe versorgt, einem hundertprozentigen Tochterunternehmen des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall. Vattenfall Europe erzeugt etwa 59% des Stroms aus fossilen Brennstoffen, 29% aus Kernenergie und etwa 12% aus erneuerbaren Energien. Im Gegensatz zu den drei anderen großen Energiekonzernen plant Vattenfall Europe weniger Strompreiserhöhungen. Allerdings steht das Unternehmen bei Umweltschützern in der Kritik, weil es stark auf die Nutzung von Braunkohle zur Stromerzeugung setzt.