Die drei Stromarten

Man unterscheidet im Wesentlichen drei Stromarten: den Gleichstrom, den Wechselstrom und den Mischstrom. Wenn elektrischer Strom die Bezeichnung für elektrisch geladene Teilchen ist, die sich alle in eine bestimmte Richtung bewegen, so unterscheiden sich die Stromarten in eben dieser Richtung und ihrer Stärke.

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Der physikalische Strom

Elektrischer Strom wird als Gleichstrom bezeichnet, wenn die elektrisch geladenen Teilchen, die Elektronen, über die Zeit nur in eine Richtung fließen und auch ihre Stärke nicht ändern. Viele elektronische Geräte im Haushalt werden mit Gleichstrom betrieben. So zum Beispiel Fernseher, Radios und Computer, aber auch Batterien und Netzgeräte. Gleichstrom kann durch Gleichrichtung aus Wechselstrom gewonnen werden.

Wenn sich die Fließrichtung der Elektronen periodisch ändert, spricht man von Wechselstrom. Diese Änderung wird als Frequenz bezeichnet. Sie gibt an, wie oft die Stromrichtung pro Sekunde wechselt. Wechselstrom wird vor allem für öffentliche Stromversorgungsnetze genutzt. In Europa liegt die Netzfrequenz der Stromversorgung bei 50 Hz, die Stromrichtung wechselt also 50 Mal in der Sekunde, in Nordamerika liegt sie bei 60 Hz. Das populärste Beispiel für eine Wechselstromquelle ist sicherlich die Steckdose.

Der Mischstrom als dritte Stromart ist eine Kombination aus Wechsel- und Gleichstrom. Die Richtung der elektrisch geladenen Teilchen ändert sich nicht grundlegend, hier wird vielmehr die Stärke des Gleichstromanteils periodisch verändert. Mischstrom findet man in Gleichrichtern. Sie werden verwendet, um Gleichstrom aus dem mit Wechselstrom betriebenen öffentlichen Stromnetzen zu gewinnen. Ein Computer zum Beispiel benötigt Gleichstrom. Dieser wird durch Gleichrichter aus dem mit Wechselstrom betriebenen Stromnetz gewonnen.

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